Erholsam Schlafen als Allergiker

Die besten Tipps, um bei einer Pollenallergie ohne Beschwerden durch die Nacht zu kommen

Wer unter einer Allergie leidet, hat oft Probleme einen erholsamen Schlaf zu haben. Neben den Allergiesymptomen leidet man dann am nächsten Tag auch noch unter dem Schlafmangel.

Wer nur allergische Probleme während der Nacht hat, der kann gleich zum letzten Absatz springen. Die meisten werden aber schon mit einer laufenden Nase und juckenden Augen zu kämpfen haben, wenn sie sich hinlegen. Von einem erholsamen einschlafen ist man logischerweise weit entfernt.

In der Nacht kommt oft noch eine verstopfte Nase hinzu, so dass man automatisch auf Mundatmung umstellt, was die Wahrscheinlichkeit des Schnarchens erhöht. In jedem Falle ist auch der eigentliche Schlaf alles andere als gesund und erholsam.Gesund Schlafen als Allergiker

Die 7 besten Ratschläge, um als Allergiker gut zu schlafen

Wer die Hauptgründe für die eigenen allergischen Symptome kennt, sollte zunächst diese weitestgehend beheben.

1) Während der Pollenflugsaison ist es nicht ratsam, mit ungewaschenen Haaren zu Bett zu gehen, wenn man unter einer Pollenallergie leidet. Durch das Waschen der Haare werden die dort befindlichen Pollen ausgewaschen und können so in der Nacht nicht eingeatmet werden und verursachen deshalb auch keine Probleme.

2) Wer gerne mit offenem Fenster schläft, sollte unbedingt ein Pollengitter befestigen, um die Pollen so weit wie möglich nicht ins Zimmer kommen zu lassen.

3) Die Bettwäsche sollte wöchentlich gewaschen werden, um Pollen aber auch Milben und deren Kot zu entfernen. Bettwäsche und spezielle Überzüge für Allergiker helfen insbesondere wenn auch eine Hausstaubmilbenallergie mit im Spiel ist.

4) Haustiere sollten in jedem Falle aus dem Bett und Schlafzimmer verbannt werden. Selbst wenn man keine Tierhaarallergie hat ist diese ratsam, da sich Unmengen an Pollen im Fell befinden dürften und diese während der Pollensaison gemieden werden müssen.

5) Idealerweise verzichtet man im Schlafzimmer auf Teppiche und andere Staubfänger, da dort die Konzentration an Allergenen besonders hoch ist. Eine regelmäßige Reinigung gehört aber trotzdem dazu.

6) Sollten Sie eine Klimaanlage besitzen, dann achten Sie auf entsprechende Filter, um Pollen aus der Luft zu filtern.

7) Luftreinigungsgeräte und auch Luftwäscher können die Anzahl der Pollen im Schlafzimmer massiv senken, dies dürfte automatisch zu einem besseren Schlaf führen.

Was tun, wenn Allergiesymptome das einschlafen oder den Schlaf beeinträchtigen?

Die oben genannten Maßnahmen können die Belastung für Allergiker mitunter schon deutlich lindern. Jedoch leiden viele an den typischen Allergiesymptomen, wenn sie ins Bett gehen und während der Nacht. Dann kann man logischerweise auch keinen Luftwäscher einschalten, wenn man keinen besitzt.

Wer von seinem Arzt eine Medikation erhalten hat, kann diese zumeist problemlos noch einmal vor dem zu Bett gehen einnehmen.

Leidet man unter mehreren Symptomen, so empfiehlt sich eine Arznei, welche sehr breit wirkt. Beispielsweise kann man sich in der Apotheke rezeptfrei, Tabletten mit dem Wirkstoff Loratadin besorgen.

Juckende Augen in der Nacht

Insbesondere die Augen sind oft betroffen, was in der Nacht äußerst störend ist. Wer unter Augenjucken leidet, besorgt sich am besten spezielle Augentropfen für Allergiker. Diese werden in beide Augen geträufelt und sollten bei Beschwerden regelmäßig verwendet werden.

Nasenprobleme in der Nacht

Wer nachts mit der Nase Probleme bekommt, beispielsweise eine Nasenverstopfung, kann vorsichtshalber einen oder mehrere Sprühstöße eines Nasensprays für Allergiker gönnen. Wichtig ist es, kein Präparat zu verwenden welches Inhaltsstoffe enthält, die den Schlaf blockieren. Hierzu ist die Packungsbeilage zu lesen oder man frägt den Apotheker um Rat. Fast alle Präparate enthalten aber keine Stoffe, welche für die Nachtruhe schlecht sind.

Diese Art der Selbstmedikation sollte nur so lange angewendet werden, wie es nötig ist. Insbesondere bei Nasensprays sollte keine zu lange Anwendung erfolgen, um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden.

Die Symptome treten nur während der Nacht auf

Leidet man tagsüber unter keinerlei Allergiesymptome, so handelt es sich zumeist „nur“ um eine Hausstaubmilbenallergie. Unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben oder genauer gesagt gegen den Kot der Milben, leiden auch viele Pollenallergiker zusätzlich. Ein Allergietest schafft hier letzte Klarheit. Problematisch ist, dass diese Belastung das ganze Jahr anhält und nicht an eine Saison gebunden ist.
Was lässt sich dagegen tun?
In jedem Falle ist es wichtig sich eine spezielle Bettwäsche für Allergiker zu besorgen. Es gibt auch spezielle Hüllen, in die man seine bisherige Bettdecke und das Kissen stecken kann. Auch die Matratze sollte umhüllt werden, so dass sich dort kein Milbenkot mehr festsetzen kann.

Es ist zwingend notwendig die Bettwäsche wöchentlich zu wechseln, da unsere Hautschuppen dort täglich mehr werden und diese die Nahrungsgrundlage der Milben bilden.
Das Schlafzimmer ist stets zu reinigen, auf Teppiche sollte man verzichten, da sich die kleinen Tierchen auch dort einfinden.

Allergiker können erholsam schlafen

Mit einigen Anschaffungen und Veränderungen lässt sich die Schlafqualität für Allergiker doch merklich bessern. Wem das immer noch nicht reicht, der sollte nicht davor zurückschrecken am Abend oder in der Nacht noch zu einem Medikament, gegen die allergiebedingte Schlafstörung, zu greifen.

Schließlich ist die Nachtruhe nicht nur für unsere Leistungsfähigkeit am Tage wichtig, sondern auch, um dem Körper die nötige Kraft zu geben der Allergie gut standzuhalten.

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